Funktionsweise
Die Linearbewegung wird durch eine Kugelrollspindel, ab 180 kN durch einen Rollengewindetrieb erzeugt. Angetrieben wird die Spindel durch einen Servomotor, der direkt über einen Zahnriemen mit der Spindel verbunden ist.

Für die Wegmessung wird der im Motor integrierte Absolutwertgeber verwendet. Er gibt die Lageinformation in Form eines Zahlenwertes aus. Da dieser Zahlenwert über den gesamten Auflösebereich des Absolutwertgebers eindeutig ist, wird keine anfängliche Referenzfahrt, wie z.B. bei Inkrementalgebern benötigt.

Der piezoelektrische Kraftaufnehmer gibt zur aufgebrachten Kraft eine proportionale Ladung ab und zeichnet sich durch seine perfekte Linearität und extrem hohe Reproduzierbarkeit über den gesamten Messbereich aus. Er ist direkt an der Werkzeugaufnahme platziert, so haben evtl. auftretende Reibungskräfte an der Spindel keine Auswirkungen auf das Messergebnis.
Der Sensor wird mit einem hochisolierenden Spezialkabel an einen Ladungsverstärker angeschlossen. Dieser wandelt die vom Sensor abgegebene elektrische Ladung in eine proportionale Spannung um.

Das Ausgangssignal dieser kalibrierten Kraftmesskette und die Weginformationen vom Absolutwertgeber werden von unserer Steuerung verarbeitet und durch unsere Software oder ein Bedienpanel visualisiert.
Die Programmierung der Fügefunktionen kann durch verschieden Arten realisiert werden - siehe Bediensysteme.
Fügemodul Aufbau