Warum sollten Sie unser Fügesystem einsetzen?
Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Vorteile unseres Fügesystems:


1. Kraftmessbereich

Vorteile
Jedes Modul deckt einen weiten Messbereich ab - bei gleichbleibender Genauigkeit über den gesamten Messbereich.
Um die Präzision unsere Module zu erhöhen, kann der Kraftbereich eines Basismoduls auf einen niedrigeren Wert abgeglichen werden. Angegeben ist immer die mechanische Nennkraft, der das Modul standhält. Doch den Kraftbereich, auf den die Kraftmesskette kalibriert wird, können Sie frei wählen. Beispielsweise kann ein FGM 1,5 - anstatt auf 1,5 kN - auf 0,5 kN abgeglichen werden, um die Auflösung, d.h. den kleinsten möglichen Kraftmessschritt zu erhöhen.
Man benötigt dadurch keine mechanischen "Zwischengrößen", was eine kostengünstige Ersatzteilhaltung und Konstruktion ermöglicht.


2. Wahl des Kraftaufnehmers

Vorteile
Wir setzen nur piezoelektrische Quarz-Kraftaufnehmer ein.
Vorteile gegenüber Dehnungsmessstreifen (DMS) sind:
  • Durch die sehr hohe Steifheit der Quarzscheiben kann man praktisch von einer weglosen Kraftmessung sprechen
  • Das annähernd weglose Messen (wenige Mikrometer) verursacht nur minimalste Messfehler
 
Bei DMS wird die einwirkende Kraft anhand der Verformung bestimmt (Federelement).
Sie müssen demnach grosse Auslenkungen haben, um aussagekräftige Messresultate zu erzielen, was zu wesentlich höheren Messfehlern führt.
Piezoelektrische Sensoren sind sehr kompakt und steif, bieten einen weiten Messbereich, eine hohe Eigenfrequenz und eine geringe Empfindlichkeit gegenüber Störgrössen. Sie können in einem grossen Temperaturbereich eingesetzt werden, arbeiten überlastsicher, langzeitstabil und ermüdungsfrei. Piezoelektrische Sensoren sind insbesondere für zyklische Prozesse hervorragend geeignet.


3. Automatische Kraft-Messbereichs-Umschaltung

Der Ladungsverstärker besitzt zwei unabhängig variable Messbereiche.
Durch eine automatische Umschaltung im Fügeprogramm kann der Messbereich und dadurch die Auflösung verändert werden.
So ist es möglich, in einem kleinen Kraftbereich mit hoher Auflösung z.B. "Anzuschnäbeln" (Antasten) und durch die automatische Umschaltung auf den zweiten Messbereich mit einer höheren Kraft und niedrigerer Auflösung auf die Endkraft zu Pressen.
Das ist mit DMS-/Dehnungsmessstreifen-Technik nicht möglich.
Dadurch ist auch die Produktion von Bauteilen mit wesentlichen Kraftunterschieden an nur einer Station möglich - ohne Verlust von Genauigkeit.


4. Lage des Kraftaufnehmers

Vorteile
Die Kraft wird direkt an der Werkzeugaufnahme gemessen.
Spindel- und Druckrohrreibung gehen so nicht in die Messung ein (bei anderen Systemen ist die Kraftmessung hinter der Spindel- lagerung eingebaut).

Der Sensor ist voll im Kraftfluss eingebaut, das garantiert eine
  • hohe Empfindlichkeit
  • hohe Messgenauigkeit
  • hohe Wiederholgenauigkeit
  • gute Linearität und geringe Hysterese


5. Temperaturunempfindlichkeit

Bei ähnlichen Produkten ist die Messtechnik am oberen Ende der Spindel angelagert. Dadurch kann die Wärme des Motors die Messtechnik beeinflussen. Fehlmessungen sind in der Praxis dann bei besonders hohen Taktraten festzustellen (durch eine starke Erwärmung des Motors).
Durch die Lage unseres Kraftaufnehmers am unteren Ende der Spindel ist ein kontinuierlicher Betrieb mit voller Qualitätskontrolle gewährleistet.


6. Zusätzliche Wegmessung

Auf die zusätzliche Regelung des Fügeprozesses mit separaten Wegaufnehmern im Werkzeug setzen mittlerweile schon sehr viele Kunden.
Dadurch können bspw. Bauteiltoleranzen vor dem Fügen "herausgemessen" werden.
So erreichen Sie auch bei schwierigen Aufgaben Maschinenfähigkeitswerte Cmk > 1,67 (eingesetzt bei Fügen auf Position).


7. Unabhängigkeit vom Auswertesystem

Eine Besonderheit unseres Kraft-Weg-Messsystems (Fügemodul und Steuerung) ist, dass wir völlig unabhängig vom Auswertesystem sind.
Bereits vorhandene Auswertesysteme bei Endkunden können somit in den Prozess integriert werden.